Fragmente des Lebens
und der Liebe

täglich
stammelnd meist
buchstabiere ich sie neu
die namen der liebe
vater und mutter
geliebter
freundin und freund
sohn
söhne
dein name will nicht gelingen
er bleibt mir fragment
eines fragments

Ausstellungsorte:
Haus der Stille,
A-8081 Heiligenkreuz a. W.
11. 11. 2011–31. 1. 2013

St. Jakob,  
86316 Friedberg bei Augsburg
25.  2. 2012–25. 3. 2012

„Art & more“
A-1180 Wien
13. 1. 2013–17. 1. 2013

Kardinal Döpfner Haus
Infobrief Biografiearbeit
D-Freising
26. 4. 2013–27. 4. 2013

Lurago Saal
Passauer Bistumsblatt
D- Passau
29. 4. 2013–3. 5. 2013

Vorschau 2014:
Lehranstalt für Sozialberufe, Barockgang, A-8786 Rottenmann
6. 3. 2014–6. 4. 2014

Eine autobiografische Suche nach Teilen und Stationen des Lebens.
Jedes Erkennen, Wahrnehmen, die Liebe und das Leben selbst bleiben letztlich unvollkommen und bruchstückhaft, Fragment. In Augenblicken leuchten Teile des Ganzen auf und geben Ahnung von dem, was wir letztlich hoffen: Fülle und Eins Sein. Doch nichts ist festzuhalten und bleibt.
In den Brüchen und Bruchstücken des Lebens und der Liebe die Fülle, Erfüllung und Einheit wahrzunehmen und zu würdigen, sich daran zu erfreuen, bleibt Lebensaufgabe.
Die 12 textilen Arbeiten und die Texte erzählen davon und laden die Betrachtenden auch ein das eigene Leben zu reflektieren.

Über die Ausstellung schreibt Ursula Brenner:Ursula-Brenner

Fragmente: Bruchstücke, Ausschnitte, Teilansichten -  diese Ein- und Ansichten zum Leben und der Liebe gewährt Irmgard Moldaschl in ihrer aktuellen Ausstellung.
Im Zusammenwirken mit eigenen lyrischen Werken zeigt Irmgard Moldaschl  textile Exponate zu Themen des persönlichen Erlebens (und Erleidens), zu ihrer Familiengeschichte und Gedanken und Betrachtungen zu Gott und ihrem Glauben.
In diesen feinen, wohldurchdachten und perfekt umgesetzten textilen Arbeiten nimmt sie Bezug auf teilweise lange zurückliegende Geschehnisse, die zur damaligen Zeit versucht wurden, literarisch zu verarbeiten. Es kommt ihre Liebe zu Text und Textilem zum Ausdruck: Stich für Stich und Wort für Wort wurden Fragmente des Lebens und der Liebe verarbeitet und zusammengefügt.
Es gelingt ihr mithilfe der verschiedensten textilen Techniken traditioneller und experimenteller Art und in Verbindung mit ihren Gedichten, die Betrachterin in Bann zu ziehen. Sie gewährt bruchstückhafte Einblicke, Teilansichten und Ausschnitte und läßt teilhaben an vergangenem? Schmerz und hoffnungsvoller Suche.
Die gut besuchte Vernissage in der Kirche St. Jakob wurde sehr stimmungsvoll umrahmt mit klassischer Gitarrenmusik, dargeboten von der mehrfach ausgezeichneten Jessica Kaiser. In seiner Eröffnungsrede lud Pater Markus Hau, der Initiator der Ausstellung für Friedberg, gerade zu Beginn der Fastenzeit zur Teilnahme, zur Teilnahme am Leben, und zum Durchblick aufs Ganze ein.
Tief berührte die Gäste Irmgard Moldaschl in ihrer Rede: sie sprach von ihrer Sehnsucht nach Fülle, nach Einssein und Heimat. Vertieft wurden diese Aussagen bei den anschließenden Erläuterungen ihrer Werke.
Von Pater Hau wird dazu an den Sonntagen bis 25.3. um 9.15 Uhr und um 18.30 Uhr eine Predigtreihe angeboten.

Ursula Brenner ist seit vielen Jahren in Augsburg im Bereich „Textile Gestaltung für Körper & Raum" sowie als Kursleiterin für Textile Techniken tätig.

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Irmgard Moldaschl
Text und Textil